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Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH



Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Bleibender Spitzenreiter unter den Energie sparenden Krankenhäusern!

 

Am 7. Januar 2010 erhielt das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge erneut die Auszeichung als energie sparendes Krankenhaus. Es hatte einen optimierten Energieverbrauch nachgewiesen.

 

Die aktuellen Zahlen:

  • Kohlenstoffdioxid-Emissionen um weitere 3,9 Prozent gegenüber 2001 gesenkt
  • CO2-Einsparung von zusätzlichen 172 Tonnen pro Jahr
  • Verbrauch an Strom und Wärme liegt im Jahr 2009 in der Summe um 31 Prozent unter den Verbrauchswerten vergleichbarer anderer Krankenhäuser.

 

Bereits am 11.11.2003 verlieh der BUND Berlin dem Evangelischem Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH (KEH) das Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus". Damit wurde damals bereits die vierte Klinik in Berlin ausgezeichnet, was der BUND Berlin mit besonderer Freude begrüßt. Am erfreulichsten ist allerdings die Tatsache, dass das KEH mit seinen Energieverbrauchswerten 28% unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Mit diesen Werten war das KEH der Spitzenreiter unter den bisher ausgezeichneten Kliniken und Krankenhäusern, und zeigte gleichzeitig, dass es immer noch möglich ist, sein Einsparpotenzial zu steigern. Das KEH ersparte der Umwelt damals jährlich 400 Tonnen CO2 Ausstoß durch die umfassenden Maßnahmen, die seit Anfang der 90er Jahre kontinuierlich umgesetzt wurden. Der Maßnahmenkatalog der Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen ist umfangreich, er beinhaltet z.B. die folgenden Änderungen:

  1. die gesamten Raumlufttechnik-Anlagen wurden mit Wärmerückgewinnungsanlagen ausgerüstet
  2. die technische Wärmeinfrastruktur wurde komplett erneuert
  3. es wurden effizientere Beleuchtungsanlagen installiert

 

"Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge zeigt mit seinem Engagement, dass Klimaschutz und gesicherte medizinische Versorgung sich nicht ausschließen. Es ist ein Beispiel dafür, wie Modernisierung und kontinuierliches Management zu Spitzenwerten führen. Grade bei Krankenhäusern, die einen enormen Anteil am Energieverbrauch haben, ist das Potenzial der Einsparungsmöglichkeiten groß und der BUND setzt auf weitere Krankenhäuser, die dieses Potenzial nutzen werden", so Thomas Löschmann, Klimaschutzreferent des BUND Berlin.

Der Vorsitzende Geschäftsführer des Krankenhauses, Dr. Rainer Norden, äußerte sich erfreut, dass die langjährigen Anstrengungen des Hauses im Energiebereich erfolgreich waren: "In Anbetracht der finanziellen Problematik im Gesundheitswesen ist Energie sparen auch insbesondere wirtschaftlich ein lohnendes Ziel."

Die Werte des KEH zeigen beispielhaft, dass es möglich ist, enorme Mengen an Energie einzusparen, wenn man seine Möglichkeiten voll ausnutzt. Der BUND Berlin setzt jetzt auf Kliniken, die den Ehrgeiz haben, auch eine so hohe Energiesparnutzung wie das KEH zu verwirklichen.

"Wir hoffen auf Krankenhausmanagement, das sich von den Zahlen der Energiesparwerte und den umfassenden Maßnahmen, die das KEH geleistet hat, nicht abschrecken läßt, sondern angespornt wird. Für die Umwelt und das Budget der Krankenhäuser wäre ein 'Wettstreit, welche Klinik die höchste Einsparung erreicht' nur vorteilhaft. Und dieses den Krankenhäusern zu vermitteln, ist die Aufgabe des BUND Berlin," führt Stefan Bundscherer, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin aus.

 

 

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