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 ESK/Ausgezeichnete Krankenhäuser/Sachsen-Anhalt/Klinik Bosse/Technische Details
    
 

Klinik Bosse

 


TECHNISCHE FAKTEN

Klinik Bosse

 





  • Zwischen 2008 und 2013 wurden zusätzlich 109 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Das bedeutet eine CO2-Einsparung von 11 %.
  • Für die Erstvergabe 2003 wurde der Anfangswert von 2001 um 125 Tonnen unterschritten. Die Klinik emittierte dadurch bereits 12 % weniger CO2.
  • 2014 liegt der Energieverbrauch der Einrichtung um 30 % niedriger als vergleichbare Krankenhäuser im bundesdeutschen Durchschnitt (laut VDI-Richtlinie 3807).

 

 

Maßnahmen / Umsetzung 2008– 2013

 

Wärmeversorgung

  • Aufbringen von Wärmeschutzfolien an den Schrägverglasungen und südlichen Glasfassaden der Magistralen
  • Erneuerung der Durchzugsspülmaschine der Hauptküche inkl. Wärmerückgewinnung
  • Implementierung von Regelterminen zur Wartung und Reinigung der Wärmetauscher von Trocknern
  • Erneuerung der Brennwertkessel mit modulierender Brennersteuerung
  • Kontinuierliche Anpassung der Heiz- und Absenkzeiten des Bewegungsbades, abgestimmt auf die Nutzungszeiten
  • Errichtung einer zentralen Warmwassererzeugung mit thermischer Desinfektion und Temperaturregelung auf Sollwerttemperatur angepasst an die tatsächlichen Entnahmemengen

 

Elektroenergie

  • Umrüstung von 98 Stück Fluchtwegepiktogrammen im Dauerbetrieb von 26 Watt auf 2 Watt LED
  • Helligkeitsgesteuertes Wegschalten der zentralen Magistralen-Beleuchtung
  • Automatisiertes Abschalten der Aufzugsbeleuchtungen bei Stillstand
  • Schrittweise Umrüstung der Poller- und Mastleuchten auf LED
  • Grundsätzliche Auswahl von energieeffizienten Geräten und Anlagen bei Neubeschaffung in Abstimmung mit der Geschäftsführung

 

Personelles Engagement

  • Schulung des Küchenpersonals in der Handhabung und Bedienung der Wärmetransportbehälter in Bezug auf die zeitliche Inbetriebnahme, dadurch konnten die Heizzeiten deutlich reduziert werden

 

Energiemanagement/ Sonstiges

  • Weitere Nachrüstung von Zwischenzählern zur Auswertung von Energieströmen
  • Umstellung aller Spülmaschinen auf automatisierte Dosierung (Einsparung Reinigungsmittel)

 

 

Maßnahmen vor 2008 (von Erstauszeichnung- bis 1. Verlängerung)

 

Wärmeversorgung

  • Die Wärmeerzeugung erfolgt durch zwei Erdgasbrennwertkessel mit Weishaupt-Gebläsebrenner die einen bedarfsoptimierten gleitenden Betrieb zulassen.
  • Es kommen drehzahlgesteuerte Heizungsumwälzpumpen zum Einsatz

 

Solarthermie

  • Mit der Installation der Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 152 m2 setzt die Klinik ein deutliches Zeichen. Seit der Inbetriebnahme wurden hierdurch 236.792 kWh (Stand 03.06.04) zur Verfügung gestellt, dies allein entspricht einer Kohlendioxideinsparung von 47 t. Die Arbeit wird für die Warmwassererwärmung und die Erwärmung des Wassers im Bewegungsbecken der Physiotherapie umgesetzt.
  • Die Wärme aus den Lüftungssystemen wird über Wärmetauscher rückgewonnen
  • Alle Rohre und Kanäle sind konsequent isoliert

 

Elektroenergie

  • Das Haus ist von natürlichem Licht durchflutet, dadurch konnte der Stromverbrauch gesenkt werden. Durch den Einbau von Lichthöfen wird nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessert, sondern auch Räume im Innenbereich der Gebäude verfügen über eine natürliche Beleuchtung.
  • Die Leuchtstofflampen sind mit energieeffizienten elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet
  • Bei der Lüftungsanlage kommen für die Antriebe der Ventilatoren Frequenzumformer zum Einsatz
  • Der Einbau einer bedarfsorientierten Beleuchtung durch Präsenzmelder oder Zeitrelais (Treppenlichtautomaten)

 

Wasser

  • Da das Grundwasser zu eisenhaltig ist, wird das Regenwasser in Zisternen gesammelt und für die Bewässerung der Grünanlagen genutzt
  • Um Wasser zu sparen sind sämtliche Spülkästen mit einer Spülstoppautomatik ausgestattet

 

Sonstiges

  • Es wurde eine zentrale Gebäudeleittechnik installiert. Sie ermöglicht ein schnelles Eingreifen bei Problem- und Fehlermeldungen. Außerdem sind damit die Energieverbräuche jederzeit kontrollierbar und die Optimierungspotentiale sichtbar.
  • Die Verwendung von hocheffizienter Wärmeschutzverglasung (k = 1,1 W/m²)

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