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Hessische Berglandklinik



 

TECHNISCHE FAKTEN

Hessische Berglandklinik

 

Optimierter Energieverbrauch:

  • Zwischen 2008 und 2013 wurden die CO2- Emissionen um 9,5 % reduziert
  • CO2-Einsparung von 46 Tonnen pro Jahr
  • In Summe verbraucht die Klinik 50 % weniger Strom und Wärme als vergleichbar große Einrichtungen

 

Konzept

  • Neubau des Ostflügels erfolgt unter dem Aspekt der kontinuierlichen Reduzierung des Energieverbrauchs
  • Energiesparpartnerschaft mit der Stadtwerke Gießen AG (SWG)
  • Analyse und Senkung des Energieverbrauches bestehender technischer Anlagen
  • Prüfung und Umsetzung von Optimierungsprojekten durch ein Blockheizkraftwerk zur Steigerung des Effizienzgrades

 

Maßnahmen / Umsetzung 2008 – 2013

 

Wärmetechnik/ Elektrotechnik

  • Einbringung eines Brennwertkessels 640 kW und eines BHKW 20 kW elektrisch und 34 kW thermische Leistung

Erneuerung der Heizungsverteilung in allen Bereichen:

  • Optimierung der Hydraulik mit allen Unterverteilern
  • Optimierung der Trinkwarmwasserbereitung und Schwimmbadbeheizung

Medizinische Badeabteilung:

  • Trinkwarmwasserwärmebereiter auf Plattenwärmetauscher von Speicher umgestellt
  • Erneuerung der Hydraulische Anschlüsse der Lüftungsanlangen
  • Schwimmbadwassererwärmung erneuert (Rohrbündeltauscher in Plattenwärmetauscher)

 

2013: Beleuchtung wurde teilweise auf LED umgestellt, vorallem im Neubau des Ostflügels und die Beleuchtung wird nun tageslichtabhänigig gesteuert

 

Personelles Engagement

  • Begleitung der Heizungsoptimierung durch die technischen Mitarbeiter der Berglandklinik
  • Einweisung der technischen Mitarbeiter in den Betrieb der neuen Heizungstechnik der Berglandklinik durch die Stadtwerke Gießen

 

Energiemanagement

  • Permanente Überwachung der Wärmeerzeugungsanlagen in Hinsicht Laufzeit und Wirkungsgrad
  • Automatisierte Alarmketten bei Versorgungsunterbrechung über die Netzleitstelle der Stadtwerke Gießen AG (SWG)
  • Monatliche Auslesung und Auswertung der Wärme- und Stromproduktion durch die Betriebsverantwortlichen (SWG)
  • Überwachung von Heizungssystemtemperaturen (Vorlauf, Rücklauf, Abgas)
  • Planmäßige Wartung- und Instandhaltung durch die SWG

 


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