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Stadtklinik Frankenthal


TECHNISCHE FAKTEN

Stadtklinik Frankenthal

 

Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Medizin und Pflege im Rahmen organisatorischer Möglichkeiten führt die Stadtklinik Frankenthal umfangreiche Baumaßnahmen durch, um die Leistungsfähigkeit weiter zu erhöhen und gemäß ihres Leitbildes für „eine bestmögliche Versorgung unserer Patient(inn)en“ zu sorgen. Dazu zählt als Baustein auch die Erneuerung der gesamten Energieversorgung unter ökologischen Gesichtspunkten.

 

 



 

Folgende Maßnahmen, die im Rahmen der Eigenfinanzierung und -initiative erfolgten, wurden umgesetzt:

 

2009 – 2014

 

  • Rückbau der kompletten Abteilung Sterilgutversorgung: Externe Aufbereitung und Sterilgutversorgung erfolgt durch eine andere Einrichtung
  • Neuaufbau und Neustrukturierung der Intensivstation (2.OG): Austausch und Erneuerung der umgrenzenden Fassade als Wärmedämmfassade (Reduktion der Wärmeverluste, Wärmeschutz durch außenliegende Sonnenschutzjalousien). Installation von zwei direktangetriebenen Abluftanlagen mit Anschluss an das zentrale Wärmerückgewinnungssystem. Erneuerung der kompletten Niederspannungshauptverteilung (NSHV).
  • Abschaltung und Stilllegung einer dezentralen Abluftanlage (11 kW) im Bereich Kesselhaus.
  • Umbau des bestehenden Abluftkanalnetzes und Anschluss an das zentrale Abluftsystem mit zentraler Wärmerückgewinnung (WRG): Die Abwärme der technischen Anlagen (z.B. Kompressoren, Kleinkälteanlagen, etc.) wird über die zentrale WRG geführt und so genutzt.
  • Komplettsanierung der Flachdachfläche im 7. Obergeschoß. Insgesamt wurden ca. 800 qm Dachfläche in vier Bauabschnitten komplett neu aufgebaut, wärmegedämmt und abgedichtet.
  • In allen Patientenzimmern wurden Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) installiert.
  • Austausch sämtlicher Orientierungslichter in den Patientenzimmern. Die vorhandenen Glühlampen wurden durch kompakte LED Leuchtmittel getauscht.
  • Anschaffung eines variablen Schraubenkompressors: Er fördert nur den Druckluftbedarf, der benötigt wird. Für den Jahresverbrauch konnte eine Reduktion von ca. 40.000 kWh nachgewiesen werden.
  • In der Tiefgarage wurden Röhrenlampen ausgetauscht und durch LED Leuchtmittel ersetzt: Die Leistung je Leuchte reduziert sich damit von je 58 Watt auf 22 Watt. Pro Jahr Einsparungen von über 23.000 kWh. Die Amortisationszeit für die LED Leuchtmittel beträgt 0,9 Jahre.
  • Neuaufbau und Neustrukturierung der OP Abteilung (2.OG): Austausch und Erneuerung der umgrenzenden Fassade als Wärmedämmfassade. Demontage der bestehenden OP-Abluftanlagen. Umschluss der OP Abluft auf die bereits erneuerten Intensiv Abluftgeräte und Anschluss an das zentrale Abluftsystem mit zentraler Wärmerückgewinnung (WRG). Neuaufbau einer separaten Druckregelstation mit effizienter druckgesteuerten Pumpen¬technik für die Löschwasserversorgung, von Außenüberflurhydranten sowie Wandhydranten im Haus. Die Druckerhöhungsanlage entfällt. Einsatz von LED OP-Lampen in den Sälen und Einsatz von LED Lampen in verschiedenen OP-Nebenflächenbereichen.

 

 

 



 

 

Energiemanagement

 

  • Einsatz einer Gebäudeleittechnik mit Zugriff und Überwachung aller Steuer- und Regelungskomponenten, einfache Einstellung und Parametrierung sowie Datendokumentation.
  • Erstellung von Energieberichten, fortlaufende Kontrolle und Steuerung der Energiedaten.
  • Berufsgruppenübergreifende Einzelgespräche zum Umgang mit Energie. Regelmäßige Schulungen des technischen Personals um eigenständigen Energieeinsparung anzuregen.

 

 




 

Geplante Maßnahmen

 

  • Erstellung einer Gesamtzielplanung zur weiteren Sanierung für den Klinikstandort
  • Fassadensanierung

Bund-Gütesiegel

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