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Newsletter Ausgabe 2/2009

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die öffentliche Diskussion über Sicherheit bei der Energieversorgung ist kürzlich erneut entbrannt. Dazu beigetragen haben ein weiterer Störfall im Atomkraftwerk Krümmel und der Erdrutsch im sächsischen Braunkohle-Tagebaugebiet. Häufig tauchen Fragen auf, wie: Welche Energieträger sind mit einem geringen Risiko verbunden? Welche bieten eine ausreichende Versorgungssicherheit?

 

Auf globaler Ebene kommt die Frage nach Klimaschutzzielen hinzu, um eine weitere Erderwärmung einzudämmen. Im Dezember trifft sich dazu die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Kopenhagen. Sie will eine nächste Klimaschutzvereinbarung finden, weil das Kyoto-Klimaprotokoll im Jahr 2012 ausläuft. Aus Sicht des BUND liegt der entscheidende Schlüssel zum Erreichen von Klimaschutzzielen bei der Energieeinsparung.

 

Die Praxis zeigt bereits, dass Krankenhäuser durch Senkung des Energieverbrauchs deutliche Ergebnisse im Klimaschutz vorweisen können. Dies verdeutlichte auch der Fachkongress für „Dezentrale Energien und Energieeffizienz - Fokus Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen“ in Wiesbaden. Er fand im Rahmen der DENEX® 2009 statt, Fachmesse und Kongress für ökologisches Bauen und Sanieren, bei der das BUND-Gütesiegel als Kongresspartner mitwirkte.

 

Auch der Schwerpunkt des zentralen Treffens zum BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ am 15. September 2009 in Berlin wird auf der dauerhaften Reduzierung des Energieverbrauchs liegen. Das diesjährige Netzwerktreffen des BUND-Gütesiegels trägt dazu den Titel: Energiecontrolling und Erneuerbare Energien im Krankenhaus – Gesparte Energie ist nachhaltige Energie. Zu dieser Veranstaltung mit Netzwerkpartnern, Interessierten und anderen Akteuren sind Sie herzlich eingeladen.

 

Weitere Details finden Sie unter den nachfolgenden Punkten.

 

Ich freue mich über Ihre Anmeldung zum Netzwerktreffen des BUND-Gütesiegels und wünsche Ihnen noch einige sonnige Sommertage.

Freundliche Grüße aus Berlin sendet Ihnen

Annegret Dickhoff

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Inhalt:

1. Einladung zum BUND-Netzwerktreffen am 15. September 2009 in Berlin

2. Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn mit BUND-Gütesiegel ausgezeichnet

3. DENEX® 2009 in Wiesbaden brachte viele Kontakte

4. Energie-Mythen aufgespürt

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1. Einladung zum BUND-Netzwerktreffen am 15. September 2009 in Berlin

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Das BUND-Gütesiegel bietet mit seinem jährlichen Netzwerktreffen in Berlin eine wertvolle Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Fachleuten im Krankenhaus, die sich mit Energieeinsparung, Energieeffizienz und dadurch auch mit Klimaschutz auseinandersetzen. Deshalb richtet sich die Einladung zum Netzwerktreffen an Sie als technisches, medizintechnisches und kaufmännisches Personal und Führungskraft aus Krankenhäusern, Vertreter der Krankenhausträger und Energiedienstleistungsunternehmen sowie politisch Verantwortliche.

 

Als konkrete Themen stehen Energiecontrolling und Erneuerbare Energien im Krankenhaus im Mittelpunkt des fünften Treffens. Ein enger Praxisbezug wird neben Vorträgen durch die Besichtigung einer thermischen Solaranlage, Posterpräsentationen über BUND-Gütesiegel-Kliniken, eine informative Unternehmensschau mit Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellern sowie eine Exkursion zum Plus-Energie-Haus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geboten.

 

Die Veranstaltung findet in den DRK-Kliniken Berlin Westend statt. Unterstützt wird sie von der Hoch Tief Energiemanagement GmbH, die als Energiecontractor mit den Kliniken zusammenarbeitet.

 

Das Programm und das Anmeldeformular für Teilnehmer/innen und Aussteller finden Sie unter: www.energiesparendes-krankenhaus.de

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2. Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn mit BUND-Gütesiegel ausgezeichnet

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Ein zweites Krankenhaus in Niedersachsen trägt seit dem 19. Juni 2009 das BUND-Gütesiegel:

Die Karl-Jaspers-Klinik erhielt in Anwesenheit der Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Niedersachsen, Frau Dr. Christine Hawighorst, die Auszeichnung des BUND für ihre Energieeinsparung.

 

Das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie verbrauchte bereits 2003 weniger Energie als vergleichbare andere Einrichtungen. Darüber hinaus hat die Klinik ihren niedrigen Energieverbrauch in den letzten fünf Jahren noch weiter gesenkt. So liegt sie wärmeseitig 41% und stromseitig 19% unter den Kennwerten der VDI-Richtlinie 3807 (Mittelwerte deutscher Krankenhäuser). Jährlich spart das Krankenhaus damit deutlich an Energiekosten und senkte den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids um 520 Tonnen jährlich.

 

Weitere Informationen: www.energiesparendes-krankenhaus.de

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3. DENEX® 2009 in Wiesbaden brachte viele Kontakte

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Die DENEX®, Fachmesse und Kongress für Dezentrale Energiesysteme und energieeffizientes Bauen und Sanieren, fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. Sie war mit 360 Teilnehmer/innen und 68 Fachausstellern eine gut besuchte Veranstaltung. Beim Fachkongress für Dezentrale Energien und Energieeffizienz - Fokus Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen war das BUND-Gütesiegel Kongresspartner . Rund siebzig Fachleute interessierten sich für die inhaltlich spannenden Vorträge mit anschließenden Diskussionen. Die Vorträge zur Veranstaltung können von den DENEX-Teilnehmern unter www.denex.info/energieeffizienz1.html herunter geladen werden.

 

Einen Bericht finden Sie unter >Veranstaltungen< bei www.energiesparendes-krankenhaus.de ***************************************************************************

4. Energie-Mythen aufgespürt

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Es ist eine große Herausforderung, die Beschäftigten in Unternehmen zu motivieren, sparsam mit Energie umzugehen. Im Folgenden erhalten Sie einen Energiespar-Tipp von Christian Noll, der sich im Klimateam des BUND mit Energieeffizienz beschäftigt.

 

MYTHOS: „Energieeffiziente Geräte sind sparsame Geräte."

ENERGIESPAR-TIPP:

Ob ein Gerät energieeffizient ist, hängt vor allem von seiner Leistung in Abhängigkeit von Größe, Volumen, zusätzlichen Funktionen etc. ab.

Ein Neugerät verbraucht häufig nur die Hälfte des Stroms im Vergleich zum Altgerät. Durch zusätzliche Funktionen, Größe bzw. Fassungsvermögen oder unbedachte Nutzung hebt sich diese Ersparnis aber leicht wieder auf oder übersteigt diese sogar.

 

Wer ein Gerät kaufen will, das seinen Bedürfnissen entspricht und nicht überdimensioniert ist, benötigt Beratung. Unternehmen können Informationen beim Hersteller einfordern, auch wenn diese zögerlich Auskunft geben. Verbrauchsübersichten helfen, wirklich sparsame Geräte zu finden. So bietet das Öko-Institut e.V. unter www.ecotopten.de Produktinformationen zu Kaufpreis und Folgekosten von Konsumgütern.

 

Sicher ist: Wer vor der Beschaffung ausreichend Informationen einfordert, erspart sich unnötig Folgekosten durch einen hohen Energieverbrauch und der Umwelt unnötige Last.

Weitere Informationen unter: www.bund.net/klimaschutz (Stromfresser stoppen).

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Impressum:

Hrsg. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Landesverband Berlin e.V.

Crellestraße 35

10827 Berlin

Tel.: (030) 78 79 00 – 0

Fax: (030) 78 79 00 -18

E-Mail: presse@bund-berlin.de

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