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LWL-Klinik Marsberg und LWL-Wohnverbund Marsberg



Bodo Schmidt (2005 Kaufmännischer Direktor WKM/WKJM, Werkleiter WWM) vor der Holzhackschnitzelkesselanlage

TECHNISCHE FAKTEN

LWL-Klinik Marsberg und LWL-Wohnverbund Marsberg

 

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Standort der LWL-Klinik Marsberg mit ihrer Kinder- und Jugendklinik und dem LWL-Wohnverbund Marsberg in der Bredelarer Straße wurde der Verantwortung für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen um nachhaltig Energie zu sparen auch im Jahr 2010 gerecht. Das Krankenhaus hat abermals nachgewiesen, dass es seinen Kohlendioxidausstoß in den letzten Jahren um weitere 14,5 Prozent vermindern konnte. Bereits 2005 hatte es diesen um rund 30 Prozent gesenkt.

 

 

Wärmeversorgung

  • Die Wärmeversorgung erfolgt über zwei erdgasbefeuerte und einen mit Holzschnitzel befeuerten Heizkessel.
  • Einsatz drehzahlgeregelter Heizungsumwälzpumpen, mit hydraulischem Abgleich des Heizungsrohrnetzes.
  • Erneuerung der automatischen Druckhaltung mit Entgasung und Nachspeisung.
  • Konsequente Wärmedämmung der Heizungs- und Trinkwasserrohrleitungen.
  • Anpassung der Leitungsquerschnitte an den geänderten Wärmebedarf.
  • Anschluss von zwei Wohngebäuden an das Fernwärmenetz des Standortes.
  • Austausch alter Thermostatventile.

 

Elektroenergie

  • Einsatz von Leuchten mit Leuchtstofflampen und elektr. Vorschaltgeräten.
  • Einsatz von Frequenzumrichtern für die Antriebe von Pumpen, Ventilatoren in der Lüftung.
  • Einsatz eines Lastmanagementsystems zur Verringerung der Leistungsspitze.
  • Konsequenter Austausch der Leuchtmittel gegen Energiesparleuchten.
  • Einbau eines Blockheizkraftwerkes mit 71 kW elektrischer und 130 kW thermischer Leistung.

 

Wasserversorgung

  • Durchflussmengenbegrenzung an Auslaufarmaturen wie Duschen und Waschbecken.
  • WC-Spülkästen mit Spül-Stopp-Automatik.
  • Auslaufarmaturen mit berührungsloser Infrarotsteuerung.

 

Gebäudedämmung

  • Konsequente Dämmung der vorhandenen Heizkörpernischen in Umbaumaßnahmen.
  • Verwendung von hocheffizientem Wärmeschutzglas unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.
  • Einbau neuer Fenster mit Wärmeschutzverglasung.
  • Vollwärmeschutz des Hauptbettenhauses der Kinder- und Jugendklinik (Gebäudes 21) mit 100 mm Dämmung.

 

Energiemanagement

  • Einbau einer zentralen Gebäudeleittechnik bei Umbau- und Neubaumaßnahmen.
  • Erstellung eines Energiegutachtens mit der Ermittlung von Energiekennziffern und Energieeinsparpotentialen.

 

 



Lagerung der Holzhackschnitzel


Holzhackschnitzelkesselanlage


Bund-Gütesiegel

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